Zum Hauptinhalt springen

Aus einer Vision wurde Wirklichkeit: Fünf Jahre erfolgreiche Kooperation für die Streuobstwiesen

| Sabrina Diyaroglu
Abschlusstreffen Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Als im September 2020 die Kooperation zwischen den Gründern des Streuobstwiesenkompetenzzentrums Lallinger Winkel und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf offiziell vorgestellt wurde, war die Hoffnung groß. Ziel war es, die einzigartigen Streuobstwiesen der Region zu erhalten, wissenschaftlich zu begleiten und neue Wege für Bildung, Naturschutz und regionale Wertschöpfung zu entwickeln.
Fünf Jahre später, Ende Juni, wurde beim gemeinsamen Abschlusstreffen im Gasthaus zur Post in Lalling deutlich: Aus dieser Vision ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geworden.

Zur Veranstaltung begrüßte die 1. Vorsitzende des Streuobstwiesenkompetenzzentrums, Maria Gruber, zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und den Kommunen. Unter ihnen waren Renate Wasmeier in Vertretung des Bezirkstagspräsidenten Olaf Heinrich, Landrat Bernd Sibler sowie die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Lalling, Michael Reitberger (Lalling), Thomas Straßer (Hunding) Robert Bauer (Schaufling) und Robert Schwankl (Grattersdorf). Von Seiten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf nahmen Projektkoordinatorin Rebekka Honecker sowie Dipl.-Ing. Peter Blum teil, der den krankheitsbedingt verhinderten Projektleiter Prof. Dr. Markus Reineke vertrat. Als weitere Gäste konnten die frühere Projektkoordinatorin Christina Fuchs, Altbürgermeister Josef Streicher, Fachbeiratssprecher Matthias Zarte sowie Marianne Scheiblhuber, Geschäftsführerin der OGV Künzing begrüßt werden. Komplettiert wurde die Runde durch die weiteren Mitglieder der Vorstandschaft des Streuobstwiesenkompetenzzentrums, den 2. Vorsitzenden Michael Oswald, Schatzmeisterin Karin Müller und Geschäftsleiterin Sabrina Diyaroglu.

Maria Gruber blickte auf die vergangenen fünf Jahre zurück und beschrieb die gemeinsame Zeit als geprägt von „Ideen, die zu Projekten wurden, Herausforderungen, die gemeinsam gemeistert wurden und vielem, was durch engagierte Menschen, gute Zusammenarbeit und die Begeisterung für unsere Streuobstwiesen entstanden ist“. Durch den gemeinsamen Rückblick wurde deutlich, wie sich das Streuobstwiesenkompetenzzentrum in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf von einer vielversprechenden Idee zu einer anerkannten Einrichtung entwickelt hat, die heute eine wichtige Anlaufstelle für Streuobst ist.

In seinem Grußwort erinnerte Bürgermeister Michael Reitberger an die Anfänge der Kooperation. Damals sei durchaus kritisch hinterfragt worden, ob die Gründer des Kompetenzzentrums einem solchen Projekt gewachsen seien. Nun zeige sich jedoch eindrucksvoll, was entstehen könne, wenn die Energie von innen heraus komme. Er dankte allen Beteiligten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und dem Kompetenzzentrum für ihre engagierte Arbeit.

Auch Landrat Bernd Sibler fand ein treffendes Bild für die Entwicklung der vergangenen Jahre. Die Kooperation sei wie ein Apfelkern – ein Nukleus, der die besten Voraussetzungen zum Keimen erhalten habe. Daraus könne in den kommenden Jahrzehnten ein kräftiger Baum wachsen, unter dessen Krone man zusammenkomme, neue Ideen entwickle und weitere Projekte auf den Weg bringe. Besonderen Dank sprach er auch den Initiatoren Peter und Maria Gruber aus, die ihre Idee mit viel Engagement und Weitblick realisieren konnten.

Zum Abschluss bedankte sich Maria Gruber im Namen des Streuobstwiesenkompetenzzentrums bei den Projektbeteiligten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch Projektkoordinatorin Rebekka Honecker richtete Dankesworte an die zahlreichen Unterstützer und Wegbegleiter der vergangenen Jahre.

So schloss sich an diesem Tag ein Kreis: Aus einer mutigen Idee ist in relativ kurzer Zeit und dank des großen Engagements aller Beteiligten eine feste und anerkannte Einrichtung entstanden. Auch wenn die wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf nun endet, bleiben die aufgebauten Strukturen, Netzwerke und Bildungsangebote bestehen. Sie bilden eine starke Grundlage für die weitere Entwicklung des Streuobstwiesenkompetenzzentrums und zukünftige Projekte im Lallinger Winkel.

Impressionen